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Cohn, Marc – Walking In Memphis

harmony.fm – ausgesprochen himmlisch. Zusammen mit den Kirchen in Hessen… und dem Mann, der mit Walking in Memphis seinen einzigen großen Hit gelandet hat – nämlich Marc Cohn! Ich bin Nina Roth, hallo!

Marcs Kindheit in einem Wort? Verlust. Seine Mutter stirbt, als er 2 Jahre alt ist. Den Vater verliert er mit 12. Das Erlebte verarbeitet Marc in seinen Liedern.

Was ihm dabei hilft, ist der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Er stellt sich vor, seine Eltern seien in einen Zug eingestiegen. Einen Zug, der sie an einen besseren Ort bringt. Davon handelt der Song „Ghost Train“.

Einspielung „Ghost Train“

Marcs Anker ist und bleibt die Musik. Vor allem der Blues und der Gospel begeistern ihn – die Musik der Farbigen. Musik mit christlichen Themen. Marc ist zwar Jude, kann sich aber trotzdem sehr gut mit den Inhalten identifizieren. Und mehr noch: Er scheint sie immer wieder regelrecht zu suchen. So auch brandaktuell in diesem Jahr: Da hat der Mann aus Cleveland zusammen mit 5 blinden Blues-Musikern ein Album veröffentlicht. Dabei begibt er sich mit seinen Mitmusikern auch auf die Spuren von Apostel Johannes – nämlich im Song „Walk In Jerusalem“.

Einspielung „Walk In Jerusalem“

Marc Cohn ist nicht nur auf den Spuren von Apostel Johannes unterwegs

– sondern auch auf den Spuren von Elvis. In Memphis, der Heimatstadt des King Of Rock, entsteht Marcs größter Hit – „Walking In Memphis“. Marc erzählt darin von einem Abend in einer Kellerbar. Menschen lachen, rauchen, trinken –und spielen zusammen Musik. Und zwar christliche Gospel-Songs. Eine alte Frau fragt ihn: „Du bist sicher gläubiger Christ, oder?“ Und Marc antwortet ganz euphorisch: „Heute Abend bin ich das!“
Das ist Marc Cohn, aus seinem ersten, nach ihm selbst benannten Album, mit seinem größten Hit „Walking in Memphis“

Einspielung „Walking in Memphis“

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