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Simon, Paul – You Can Call Me Al

harmony.fm, „ausgesprochen himmlisch“. Zusammen mit den Kirchen in Hessen… und der einen Hälfte von Simon & Garfunkel – nämlich Gitarrist und Sänger Paul Simon. Ich bin Nina Roth, hallo.
Simon & Garfunkel sind das Duo der 1960er Jahre. Einer ihrer bekanntesten Songs heißt

„Bridge Over Troubled Water“

Einspielung „Bridge Over Troubled Water“

Anfang der 70er ist dann Schluss mit dem Folk-Duo – Art Garfunkel will sich der Schauspielerei widmen. Und Paul Simon macht solo weiter. Zum Beispiel mit dem Titel „Graceland“

Einspielung „Graceland“

Pauls Mutter ist Jüdin – sie will ihrem Sohn den jüdischen Glauben näherbringen. Aber zunächst ohne Erfolg: Paul glaubt lange nicht an Gott, ist eher der rationale Typ. 1990 singt er:

„Der Glaube ist eine Insel im Sonnenuntergang. Aber Beweise sind das Entscheidende.“

Eine Zeile aus dem Titel „Proof“.

Einspielung „Proof“

Aber mit zunehmendem Alter ändert sich Pauls Einstellung zum Glauben. Der Musiker beschäftigt sich mit einem möglichen Leben nach dem Tod. In „The Afterlife“ erzählt Paul, wie er sich die Aufnahme in den Himmel vorstellt:

„Und dann fühlst du dich, als würdest du in einem Meer der Liebe schwimmen.“

So beschreibt Paul den Eintritt in den Himmel im Song „The Afterlife“:

Einspielung „The Afterlife“

Auch wenn Paul sich dem Glauben angenähert hat: Er ist sich bis heute nicht ganz sicher, ob es einen Gott gibt. In vielen seiner Songs geht’s deshalb um eine Suche – ganz besonders in „You Can Call Me Al“. Ein Mann

geht durch eine fremde Stadt. Er fühlt sich verloren. Weiß nicht wohin. Ein Wirrwarr aus Gedanken und Eindrücken. Im Refrain singt Paul:

„Wenn du mein Beschützer sein willst – bin ich dein verloren geglaubter Freund.“

Wen er meint, ist nicht klar. Aber klar ist: Das ist ein Ausruf, mit dem sich jeder Mansch an Gott wenden kann. Immer. Das ist Paul Simon mit „You Can Call Me Al.“

Einspielung „You Can Call Me Al“

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