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Harrison, George – Brainwashed

Der Vater ein Liverpooler Matrose, der als Busfahrer arbeitete, die Mutter eine fromme irische Katholikin – seine Kindheit verbrachte Ex-Beatle George Harrison überwiegend im Haus seiner Großmutter. Von der Grundschule kannte er flüchtig John Lennon, der drei Klassen über ihm war. Und im Schulbus lernte er Paul McCartney kennen, mit dem er sich über Musik unterhielt. Der Rest ist Geschichte.
1998 erkrankte der „stille Beatle“ an Kehlkopfkrebs; drei Jahre später verstarb er, nachdem sich auch in seinen Lungen und in seinem Gehirn Tumore gebildet hatten.

Als George Harrison sein letztes Album aufnahm, litt er bereits unter seinem fortschreitenden Hirntumor. Nicht von ungefähr handelte das Album also von… Gehirnwäsche.

„Gehirngewaschen ist unsere Kindheit, werden wir in der Schule,
von unseren Lehrern, von all ihren Regeln;
von unseren Führern, unseren Königen und Königinnen,
ganz offen und im Verborgenen.
Gehirngewaschen werden wir vom Nikkei, Dow Jones, FTSI,
Nasdaq und sicheren Krediten;
Gehirnwäschen unterziehen uns Brüssel, Bonn, Washington und London.
Gott Gott Gott – eine Stimme schreit in der Wildnis, in der längsten Nacht,
eine Ewigkeit lang Dunkelheit, jemand machte das spirituelle Licht aus.
Gott Gott Gott – Du bist die Weisheit, die wir suchen,
der Liebende, den wir vermissen, deine Natur ist die Ewigkeit.
Gott Gott Gott – Du bist Existenz, Wissen, Glückseligkeit.“

Von seiner Herkunft und Erziehung war George Harrison Christ. Kraft und Halt fand er über weite Strecken in fernöstlichen Religionen, vor allem im Hinduismus. Dabei unterschied Harrison nicht, sondern fasste alle Religionen als zwar unterschiedliche, aber gangbare Wege auf der Suche nach Gott auf. – Nach seinem Tod fasste seine Familie sein Leben in einem knappen Statement zusammen: „Er verließ die Welt so, wie er in ihr gelebt hatte: im Bewusstsein der Existenz Gottes, in innerem Frieden, umgeben von seiner Familie und seinen Freunden. Oft hat er gesagt: Alles kann warten, nur die Suche nach Gott – die kann nicht warten!

Harrisons Rat für uns alle: Liebt einander. Und lasst euch nicht durch Politik und Kommerz davon ablenken, euren Weg zu Gott zu gehen. George Harrison und „Brainwashed“.

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