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Clapton, Eric – White Christmas

harmony.fm – ausgesprochen himmlisch. Zusammen mit den Kirchen in Hessen… und dem Mann, der seit den 1960er Jahren als Gitarrengott bezeichnet wird: Eric Clapton. Ich bin Klaus Depta, hallo.

Es gibt Menschen, die behaupten, Eric Clapton schreibe die schönsten Lieder, wenn es ihm besonders dreckig gehe. Belege für diese These gibt es eine ganze Menge. Zum Beispiel das Liebeslied für die Frau seines Freundes und Beatles-Kollegen George Harrison, in die sich Clapton hoffnungslos verliebt hatte…

Einspielung „Layla“

…die Erinnerung an den letzten Tag vor dem tödlichen Unfall seines Sohnes Connor, an dem Vater und Sohn im Zirkus waren.

Einspielung „Circus“

Nahezu erschüttern auch der Titel, mit dem Clapton seinen Glauben an ein Leben nach dem Tod zum Ausdruck bringt, wenn er sich an seinen verstorbenen Sohn richtet und überzeugt ist: Im Himmel gibt es keine Tränen mehr.

Einspielung „Tears In Heaven“

Als Eric Clapton in den 1970ern in Alkohol und Drogen zu versinken drohte, packte er schon einmal seinen Glauben aus der Kiste und nahm eine ganze Reihe Gospels und Spirituals auf. Das fromme „Swing Low, Sweet Chariot“ klang nie romantischer…

Einspielung „Swing Low, Sweet Chariot“

… und Bob Dylans Klopfen an die Himmelstür wurde bei Eric Clapton zum inbrünstig vorgetragenen Reggaesong.

Einspielung „Knockin‘ On Heaven’s Door“

Brandaktuell macht Eric Clapton etwas, was er in seiner 55jährigen Musikerkarriere noch nie gemacht hat. Er spielt Weihnachtslieder. Traditionals über Jesus in der Krippe, über Weihnachtswünsche, über die Einsamkeit, die manch einer gerade an Weihnachten verspürt, über klingelnde Glöckchen und die Stille Nacht. Das traditionelle Liedgut zur Geburt des Gottessohnes scheint ihm schon lange auf der Seele zu liegen. Aber Clapton wäre nicht Clapton, wenn er dabei nicht an seine Wurzeln zurückkehre würde. Von seinem aktuellen Album „Happy xmas“, hier ist Eric Clapton mit seiner Bluesversion von White Christmas!

Einspielung „White Christmas“

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