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Clapton, Eric – Tears In Heaven

„Tears in Heaven“ – Tränen im Himmel. Ein Song von Eric Clapton, der in den November passt, wenn viele Menschen auf den Friedhof gehen und an ihre Verstorbenen denken. Clapton trauert mit diesem Lied um seinen Sohn Conor. Der stürzte 1991 aus dem Fenster eines New Yorker Hochhauses, da war er gerade mal viereinhalb Jahre alt. Mit „Tears in Heaven“ versucht Clapton diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten. Er spricht mit seinem Sohn und fragt
ihn: „Wenn ich dir jetzt da oben im Himmel begegnen würde, würdest du mich dann wieder erkennen?“ „Wüsstest Du überhaupt noch, wie ich heiße? Würdest du mir die Hand geben, mich festhalten, mir helfen?“

So traurig das Stück „Tears in Heaven“ auch ist, es steckt voller Hoffnung. Heaven meint im Englischen nicht einfach den Himmel, sondern den Himmel bei Gott. Den Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Heimat haben. Eric Clapton ist sich ganz sicher: Eines Tages trifft er seinen Sohn wieder. Trost gibt ihm der Glaube daran, dass es den Verstorbenen bei Gott gut geht. So wie es in der Bibel steht. Denn hinter der Tür, so singt er zum Schluss, da gibt es nur Frieden und keine Tränen.

Info:
Clapton, Eric, Tears In Heaven (unlugged), in: ders., Unplugged (das MTV-Konzert)Reprise / Warner 1992.

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