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Lennon, John – Imagine

Er gilt bis heute als der wortgewaltigste, bissigste und der am meisten politische der vier Beatles – John Lennon. Auch wenn John mittlerweile seit mehr als einem Vierteljahrhundert tot ist – seine Songs zeigen bis heute den Kampf für eine bessere Welt.
Dass seine Mutter ihn bereits als Kleinkind an seine Tante gibt, verfolgt John Lennon jahrzehntelang gnadenlos. Erst mit dreißig Jahren und n a c h d e m Kumpel Paul McCartney die “Ersatzfamilie Beatles” auflöst, räumt John sein Seelenleben auf. Gleich zwei Songs auf seiner ersten Solo-LP verarbeiten seinen Kindheitsschock: “My Mummys Dead” und “Mother”.

Einspielung “Mother”

Kaum auszudenken, wenn der Ex-Beatle dieses Kindheitstrauma nicht gehabt hätte. Wahrscheinlich hätte er seine Songs nie so spitz und scharfzüngig geschrieben. Viele Songs gäbe es vielleicht gar nicht. So vielleicht sein öffentliches Bekenntnis für den Frieden…

Einspielung “Give Peace A Chance”

…Lennons Forderung für die Gleichberechtigung der Frau…

Einspielung “Woman Is The Nigger Of The World”

…oder seine Forderung: die Macht dem Volk!…

Einspielung “Power To The People”.

Lennon träumte immer von einer heilen Welt. So auch in seinem Klassiker Imagine, in dem er davon singt, dass es irgendwann keine Religionen mehr gibt – eine Aussage, die nicht jedem gefiel. Dabei könnte man ganz christlich sagen: Mord und Totschlag und die Jagd nach immer mehr Besitz haben abgewirtschaftet, wenn das Reich Gottes erst gekommen ist. Denn dann herrschen Frieden und Nächstenliebe. Und die Hilfen auf dem Weg zu Gott, die Religionen, die sind dann tatsächlich überflüssig.
Ob Lennon das gemeint hat? Keine Ahnung. Aber eine schöne Vorstellung ist es allemal, zu der John Lennon da aufruft: “Stell´s dir mal vor”, oder auf Englisch: “Imagine”.

Info:
Alle benannten Titel sind zu finden auf Lennon, John, Working Class Hero, Definitive Collection, 2 CDs (enthält auch den sehr provokanten Titel “God” u.v.a.)

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