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Harrison, George – My Sweet Lord

„My Sweet Lord“ – dieser Song von George Harrison klingt ja am Schluss wie ein hinduistischer Tempelgesang. Mit dem „Hare Krishna“ und einigen anderen Göttern, die da beschworen werden. Aber am Anfang ist es doch so etwas wie ein Adventslied. Wegen der Erwartung und Sehnsucht, die sich darin ausdrückt. „Mein lieber Herr, ich will dich sehen, ich will bei dir sein!“ singt Harrison. Er wirkt wie jemand, der Weihnachten gar nicht erwarten kann – nach dem Motto „Es dauert so lange!“ – und der gleichzeitig voller Vorfreude ist und schon jetzt das „Halleluja – gelobt sei Gott!“ der Engel schmettert. Also das „Gelobt sei Gott!“ Weil er auf die Menschen zukommt, um ihnen nahe zu sein. Geboren wie ein Kind, und so arm wie ein Obdachloser. Also: Gott ist nicht abgehoben, sondern einfach menschlich. Und das ist wirklich ein Grund, sich zu freuen. Mit George Harrison und My Sweet Lord.
Info:

  • Harrison, George, My Sweet Lord, in: ders., All Things Must Pass, 1970, EMI/Parlophone remastered 2001.
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