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Kygo & Houston, Whitney – Higher Love

Rund 7 ½ Jahre ist sie tot: Whitney Houston, „die tragische Queen of Pop“ oder die „vielleicht größte Sängerin des Jahrhunderts“, wie sie oft genannt wurde. Mit nur 48 Jahren wurde sie leblos aufgefunden. Sie und Hits wie „I Will Always Love You“ und „How Will I Know“ sind unvergessen. Jetzt die Sensation: Im nächsten Jahr geht die Sängerin wieder auf Tour. Möglich ist das dank moderner Hologramm-Technik. Und dank des norwegischen DJs Kygo. Der Videoclip zum posthum veröffentlichten „Higher Love“ zeigt, wie das Ganze aussehen könnte.

Und wie es sich anhört.

„Denk mal drüber nach. Es muss eine höhere Liebe geben. Tief im Herzen
oder versteckt in den Sternen. Ohne sie ist das Leben verschwendete Zeit.
Schau in dein Herz und ich werde in meins blicken.
Überall sehen die Dinge so schlecht aus. In der ganzen Welt. Ist das gerecht?
Wir befolgen alle Regeln und versuchen zu Klarheit zu bekommen.
Stattdessen fallen wir hinter dem zurück, was sein könnte.
Bring mir eine höhere Liebe. Wo ist die höhere Liebe, über die ich nachdenke?“

Bereits 1991 hatte Whitney Houston diesen Titel von Steve Winwood gecovert, ihn dann aber doch nicht veröffentlicht. Nach der Antwort auf die Frage, wo es diese „höhere Liebe“ gibt, suchte sie allerdings fast ihr ganzes Leben lang. Schuld daran waren wohl die Lebensumstände: Als Kind soll sie missbraucht worden sein, die Ehe mit Rapper Bobby Brown erwies sich, gelinde gesagt, als Katastrophe. Trotz Megaerfolgen wie mit Musik zum Film „Bodyguard“ und vielen ihrer Songs fand die Souldiva nicht zu sich selbst. Alkohol und Drogen konnten ihre tiefe Einsamkeit nicht lindern. Trost fand sie dann da, wo auch ihre Wurzeln lagen: im christlichen Glauben. Whitney stammt aus einer Baptistenfamilie, war lange Mitglied einer Pfingstgemeinde und besuchte als Teenager eine katholische Mädchenschule.


Als sie den Soundtrack zum Film „The Preacher’s Wife“ aufnahm – bei uns als „Rendevouz mit einem Engel“ zu sehen – wurde das zum meistverkauften frommen Album der Musikgeschichte. Nahezu konsequent bittet Whitney Houston 2009 im Titelsong ihres Albums „I Love You“ Gott offen um seinen Beistand. Und bekennt in einer ihrer letzten Liveaufnahmen vor ihrem Tod singend: „Yes, Jesus Loves Me“.
Wo diese höhere Liebe, die größer ist als alles Menschliche, zu finden ist – Whitney Houston würde heute diese Frage ganz klar so beantworten: nur in einer engen Beziehung zu Gott. Whitney Houston mit Kygo und „Higher Love“.

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