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Houston, Whitney – I Didn´t Know My Own Strength

Alkohol- und Drogenprobleme, Prügel von Ehemann Bobby Brown, dann, nach 14 Ehejahren die Scheidung. Die Karriere von Whitney Houston ist Ende 2006 auf ihrem Tiefpunkt angelangt. Rund 170 Millionen verkaufte Singles und Alben, vier erfolgreiche Filme und die schlappen sechs Grammys sind plötzlich nichts mehr wert. Sogar Tochter Bobbi Kristina ging mit dem Messer auf Mama Whitney los. Ein klarer Fall für die Psychiatrie.
Mittlerweile hat Whitney ihre Entziehungskur hinter sich, hat sogar das alleinige Sorgerecht für Tochter Bobbi Kristina. Und: Im Mai steht sie auch wieder bei uns auf der Bühne. Mit dabei: Das wohl autobiographische „I Didn´t Know My Own Strength“.

„Irgendwie ist mir die Verbindung zu meiner Seele abhanden gekommen,
und ich wusste einfach nicht, wohin ich mich wenden sollte.
Habe meinen Traum aus den Augen verloren, dachte, mein Ende wäre da.
Dachte, dass ich da nie durchkomme, dass ich es nicht schaffe.
Keine Hoffnung mehr, an die ich mich hätte klammern können.
Ja, ich dachte wirklich, ich würde kaputtgehen.“

Doch genau das passiert nicht. Nicht in der Realität und nicht im Song:

„In meinem Herzen fand ich die Hoffnung, fand das Licht, das zum Leben führt.
Fand meinen Weg aus der Dunkelheit, habe alles gefunden, was ich brauche.“

Und an anderer Stelle heißt es: „Mein Glaube hat mich am Leben gehalten!“

Das alles erinnert schwer an diesen uralten Spruch: „Wer durch die Hölle will, muss verdammt gut fahren können!“ Und manch einer, vielleicht auch Whitney, würde ergänzen: Am besten mit dem lieben Gott auf dem Beifahrersitz. Denn wenn gar nichts mehr geht, ist der doch noch ein letzter Halt. Ein Halt der dir zeigt, was du wirklich vermagst. Und auch darum geht es bei Whitney Houston und „I Didn´t Know My Own Strength“.

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