Das Pink Floyd-Album „The Wall“ zählt mit 30 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Alben der Welt. „The Wall“ erzählt die Geschichte des Rockmusikers Pink. Er hat seinen Vater im Krieg verloren und der Song „Mother“ – um den es heute geht – beschreibt die Rolle der Mutter während seiner Kindheit. Sie war für den kleinen Pink
die einzige Bezugsperson und auch die Einzige, die alle seine Fragen beantwortet hat. Fragen wie diese:
„Mutter, glaubst Du, sie ist gut genug für mich?
Mutter, glaubst Du, sie ist gefährlich für mich?
Mutter, wird sie deinen kleinen Jungen zerreißen?
Mutter, wird sie mir das Herz brechen?“
Aus der Antwort der Mutter, erfahren wir, worum es in diesem Song wirklich geht: nämlich um Eltern, die ihre Kinder möglichst lange klein halten wollen. Überfürsorgliche Mütter und Väter, die glauben, ihren Schützlingen etwas Gutes zu tun, indem sie alles Übel, jede Realität von ihnen fernhalten. In dem Pink Floyd-Song „Mother“ lautet die überspitzte Reaktion der Mutter so:
„Ruhig jetzt Baby, weine nicht.
Mama wird all deine Freundinnen für Dich prüfen.
Mama wird niemand Schmutziges an dich heranlassen.
Mama wird warten bis du heimkommst.
Mama wird immer herausfinden, wo du warst.“
Wie schrecklich. Wie beklemmend, die Vorstellung, dass einem jeder Stein aus dem Weg geräumt wird. Scheitern ist doch der beste Lehrmeister. Das ist unsere Aufgabe als Eltern. Es auch mal auszuhalten, dass das Kind sich auf einen offensichtlich steinigen Weg begibt. Am Ende wird dieses Loslassen, dieses einfach ziehen lassen die größte Hilfe gewesen sein.
Pink Floyd mit ihrem gut getarnten Erziehungsratgeber: „Mother“
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