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Led Zeppelin – D´yer Maker

Die Photographie des brennenden Zeppelins „Hindenburg“ ist eines der berühmtes-ten Plattencover der Welt. Nur 30 Stunden waren Led Zeppelin im Studio gewesen. Dann stand ihr Debütalbum in den Läden. Das mit dem brennenden Zeppelin. Un-vorstellbar! Danach folgte eine der größten Karrieren der Rockgeschichte. Bis John Bonham Ende September 1980 an Erbrochenem erstickte. Da stürzte das Luftschiff ab. Schluss, aus Ende!
Doch vor allem Sänger Robert Plant ist immer noch aktiv. Mittlerweile satte 62 Jahre alt, ist in der Form seines Lebens: Vor ein paar Tagen hat er ein neues Album prä-sentiert und bewiesen: Noch immer hat der Mann eine der geilsten Stimmen des Rockbusiness. Einer, der man nicht anmerkt, dass „Whole Lotta Love“, der „Immig-rant Song“ oder „Stairway To Heaven“ mittlerweile satte drei Jahrzehnte auf dem Bu-ckel haben. Harte Riffs, dazu eine zuckerweiche Stimme. Robert Plant gibt heute den gereiften Crooner. Allerdings: Neu ist das Ganze nicht. Eines von vielen Beispie-len stammt aus dem Jahr 1973. Titel: D’ yer Maker. Im Text heißt es:

Oh Baby, du darfst einfach nicht gehen. All die Tränen, die ich geweint habe…
Als ich deinen Abschiedsbrief gelesen habe, bin ich durchgedreht.
Als ich die Neuigkeiten las, die er mir brachte, machte mich das todtraurig.
Jeder Atemzug, jede Bewegung – oh! Du hast mich tief im Mark getroffen.
Darling, bitte, geh nicht.

Das war´s schon. Nur: D’ yer Maker lebt von der Inbrunst, mit der Robert Plant singt. Er kämpft, verzweifelt, leidet. So wie das auch im richtigen Leben ist: Denn wenn sich zwei Menschen trennen, dann ist zumindest einer der Verlierer. Meistens sogar alle beide. Aber Liebe, wirkliche Liebe kann man nun mal nicht kaufen – sie ist ein Ge-schenk, mit dem man behutsam umgehen muss. Und deshalb kann man jedem nur wünschen: „Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen; binde sie dir um den Hals, schreib sie auf die Tafel deines Herzens“ – ein Segenswunsch aus der Bibel!
Bleibt zum Schluss noch Zeit für einen Witz, der dem Song seinen Namen gab: Sagt nämlich ein Engländer zu einem Anderen: „Meine Frau ist weg, nach West-Indien!“ Fragt der zurück: „Deinetwegen?“ „Nee“, erwidert der, „sie ging von selbst!“
Was der Witz mit dem Song von Led Zeppelin zu tun hat? Die Phrase „Deinetwe-gen“, heißt im Englischen „Did you make her?“ Spricht man das schnell, hört sich das an wie der Name der Insel „Jamaika“. Und genau an dieses Wortspiel erinnern Led Zeppelin in ihrer gefühlvollen Ballade aus dem Jahr 1973: D’ yer Maker.

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