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Supertramp – School

Klingt wie das Lied vom Tod, es geht aber um den Schulanfang: „Vergiss deine Bücher nicht! Du weißt, du musst die goldene Regel lernen! Und der Lehrer sagt: ´Schluss mit Spielen und endlich an die Arbeit!´“ So beschreibt Supertramp die ersten Tage vieler Sechsjährigen. 1974, in dem Lied „School“ Und das klingt irgendwie bedrückend. Nicht mehr lange draußen spielen können, sondern die Zeit nutzen und lernen, worauf es im Leben angeblich ankommt. Am besten schon in der ersten Klasse ans Abitur denken, an einen tollen Beruf, an die Karriere. Was für ein Druck! Supertramp singen dagegen: „Wehr dich, es liegt an dir, wie und was du sein willst und welchen Weg du einschlägst!“ Fragt sich nur, ob das heutzutage überhaupt noch geht. Viele Eltern sind im Zwiespalt: Sie wollen ja auch, dass ihr Kind frei und unbeschwert aufwächst. Trotzdem soll es alle Möglichkeiten behalten. Für eine gute Zukunft. Und so machen sich diese Eltern auch selber viel Stress. Fahren ihre Kinder zur Nachhilfe bei jeder schlechten Note, zum Sport, Klavierunterricht oder der Theater-AG. Und wenn der Erfolg dann trotzdem ausbleibt? Dann merkt man vielleicht: wir können einen Menschen nicht planen, ihn zu dem machen, wie wir ihn gerne hätten, auch unsere Kinder nicht. Viel wichtiger: erst mal gucken, was sie selber brauchen und sie so lassen, wie sie sind. Und darauf vertrauen: sie machen schon ihren Weg. You´re coming along.

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