Kameras sind unerbittlich. Aber sie zeigen nur das, was „vor den Kulissen“ passiert. Was er mit seinen Gästen „hinter den Kulissen“ und „abseits der Kameras“ erlebt hat, erzählt Moderator Klaus Depta hier. Zum Beispiel mit
Judy Bailey – Musikerin aus Leidenschaft
Mit Judy Bailey und ihrem Mann Patrick verbindet mich eine lange Beziehung: So gehörte ich zu den ersten, die in den frĂĽhen 1990er Jahren die junge, dynamische KĂĽnstlerin in Deutschland ĂĽberhaupt auf die BĂĽhne bringen durften. Vermittler war damals Christoph Buskies mit seiner christlichen Konzertagentur Promikon. Und genaugenommen war das Ganze nicht mein Verdienst. Denn gebucht hatte ich ursprĂĽnglich die Reggaeband „Heaven Bound“ aus Bochum. „Wir haben da eine junge KĂĽnstlerin im Gepäck; die spielt mit uns, macht aber zwischendurch auch mal eine Solopassage“, erklärte mir Bandleader JĂĽrgen Milkereit kurz vor dem Soundcheck. Meine anfängliche Skepsis veränderte sich schnell in Begeisterung.
Dass sich Judy als „gelernte Psychologin“ immer hautnah an den Reaktionen ihres Publikums orientiert, konnte ich im Laufe der Jahre bei etlichen Konzerten beobachten. Aufgrund der Publikumsreaktion gibt sie ihrer Band manchmal schon nach dem ersten oder zweiten Song Anweisungen, die Setlist zu ändern. Unglaublich professionell, und dabei doch nahbar, offen, ja, geradezu dankbar für jedes Gespräch vor und vor allem nach einem Auftritt.
So konnte ich Judy unter anderem zu den Hessentagen in Kassel, Hofgeismar und Bad Hersfeld fĂĽr ein Konzert verpflichten. Wer den Weg dieser sympathischen KĂĽnstlerin verfolgt hat, weiĂź,
wie vielfältig sie ist. Egal ob sie vor „normalem Publikum“ spielt, im Knast, in der Kirche einen Gottesdienst begleitet, im Frauenhaus auftritt, im Lebensmittelladen um die Ecke oder im Wohnzimmer, egal ob sie einen Lieder-Lese-Abend gestaltet oder ein normales Konzert gibt: Veranstaltungen mit Judy Bailey und Patrick, aber auch mit der gesamten Band sind immer ein besonderes Erlebnis. Das mögen wohl auch die mehrere Millionen Menschen gedacht haben, die Judy beim Weltjugendtag in Brasilien in direktem Zusammenhang mit der Papst-Vigil erlebten. Keine Frage: Songs aus der Konserve (sprich: Tonträger) sind schon großartig. Aber live ist Judy Bailey immer ein besonderes Erlebnis. Und warum? Weil sie nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellt, sondern ihren Glauben an die Liebe Gottes. Und die wird in ihren Songs für einige Momente greifbar, nachvollziehbar… und animiert zum Nachmachen. Dass ich im Rahmen einer Promikonveranstaltung die Laudatio auf Judy halten durfte, hat sie gefreut. Für mich war es eine Ehre. Genauso wie Judys Teilnahme an meinem ersten „Talk am Dom“ im März 2012.
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