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Berge, Alexandra und Krechel, Tobias – Hessentagspaar 2013 (Kassel)

Kameras sind unerbittlich. Aber sie zeigen nur das, was „vor den Kulissen“ passiert. Was er mit seinen Gästen „hinter den Kulissen“ und „abseits der Kameras“ erlebt hat, erzählt Moderator Klaus Depta hier. Zum Beispiel mit

Berge, Alexandra und Krechel, Tobias – Hessentagspaar 2013 (Kassel)

Als 1961 der Hessentag als Landesfest eingeführt wurde, wusste man natürlich noch nicht, in welche Richtung sich das größte Fest in Hessen entwickeln würde. Und deshalb gab es verschiedene Änderungen und Ergänzungen, Schritt für Schritt. So wurde zehn Jahre nach dem Start etwas eingeführt, was seitdem unverzichtbar ist: das Hessentagspaar. Schon im April 2012 begann die Stadt Kassel, für ihren Hessentag im Sommer 2013 das Kasseler Hessentagspaar zu suchen. Der Grund für den frühen Start der Suche: Bereits beim Hessentag in Wetzlar im Sommer 2012 sollte das Kassler Hessentagspaar mit dabei sein – und das tun, was es von da an immer wieder tun soll: die Stadt Kassel und das Land Hessen als Ausrichter vertreten und auf diese Weise Werbung für den Hessentag in Kassel sein. Gesucht wurden eine Frau und ein Mann, die aber im richtigen Leben kein Paar sein mussten. Wichtigste Voraussetzung: den Lebensmittelpunkt in Kassel haben und mit einem Alter rund um 40 Jahre das Gros der Bevölkerung zu vertreten. Und keine Frage: Die Bewerber sollten bereit sein, Zeit zu investieren. Und reden können sollten sie auch: Denn zum Repräsentieren gehört, Interviews zu geben für Printmagazine, fürs Radio und auch fürs Fernsehen. Weil die Organisatoren in Kassel

auf dem Hessentag das Miteinander unterschiedlicher Nationen präsentieren wollten, war klar: Die Nationalität der Bewerber spielte keine Rolle.

Ausgewählt wurden Alexandra Berge und Tobias Krechel. Und die machten, das sei vorweg gesagt, einen guten Job. Ursprünglich sollte die nahegelegene Stadt Vellmar den Hessentag ausrichten, gab aber aufgrund finanzieller Probleme das Mandat zurück. Das nahegelegene Kassel, immerhin drittgrößte Stadt in Hessen, bewarb sich um den Zuschlag und bekam ihn auch – zum zweiten Mal nach 1964. Äußerst passend, denn im Jahr 2013 feierte Kassel seinen 1100. Geburtstag. Und bedankte sich mit einem Rekordbesuch von über 1.8 Millionen Gästen. Wiederum auch ein Verdienst des agilen Hessentagspaars. Dass die UNESCO ausgerechnet während des Hessentags den Bergpark in Kassel-Wilhelmshöhe zum Weltkulturerbe erklärte, schreibt sich das Hessentagspaar allerdings nicht auf seine Fahnen.

Als Alexandra Berge und Tobias Krechel als Hessentagspaar für Kassel ausgewählt wurden, waren sie 38 bzw. 43 Jahre alt. Die beiden lebten als Paar zusammen, was laut Ausschreibung nicht notwendig, aber zum Glück auch kein Hinderungsgrund war. Alexandra Berge leitete die Geschäftsstelle des Kasseler Kulturvereins und war Geschäftsführerin eines Kreativnetzwerkes, Tobias Prechel arbeitete als freier Theaterautor und Regisseur. Beide, so freute sich der damalige Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen, „repräsentierten die kulturelle Vielfalt die Weltoffenheit und das gute Miteinander der Kasseler.“ Mehr geht also nicht.

Trotz vieler Termin standen die beiden auch bereit, in einer kurzen Phase ohne andere Termine auch für ein Gespräch bei „Talk am Dom“ zur Verfügung zu stehen. Und was machten sie? Genau das was sie sollten: Sie repräsentierten den Hessentag, die Stadt Kassel und das Land Hessen – mittlerweile gewohnt – souverän. Und so ganz nebenbei erinnerte sich Tobias Krechel an seine Zeit auf der Kasseler Engelburg, einem katholischen Gymnasium, und wusste Antworten auf die Frage, was die menschliche Kreativität mit Gottes Schöpfung zu tun hat.

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