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Queen – The Show Must Go On

„The show must go on“ – singt Freddie Mercury 1991, kurz vor seinem Tod. Er hat AIDS und weiß, dass für ihn bald endgültig der Vorhang fällt. Und deshalb fragt er nach dem Sinn des Ganzen: Wofür leben wir eigentlich? Und wonach suchen wir? Naja, einfach immer weiter machen, sagen viele. Nur nicht aufgeben, sich neue Ziele geben, am besten sogar noch eins drauf setzen. Eben nach dem Motto: „The Show must go on“. Aber überzeugend ist das für Freddie Mercury nicht. Und er deutet eine andere Lösung an: Vielleicht liegt der Sinn unseres Lebens ja darin, dass wir lernen, gelassener zu werden. Oder dass wir uns auf unsere Seele besinnen,
erkennen wie bunt sie ist, und mit ihr die Gesetzmäßigkeiten unserer Welt durchbrechen, als könnten wir fliegen. Dass Menschen solche Erfahrungen machen können, wird oft beschrieben, auch in der Bibel. Zum Beispiel die Pfingstgeschichte: da sitzen die Jünger nach Jesu Tod zusammen, unendlich traurig, alleingelassen, ohne Ziel, ohne Sinn. Und dann erleben sie plötzlich, wie etwas auf sie zukommt: ein Brausen, das den Raum erfüllt, Feuerzungen, die sich ausbreiten, und Menschen aus ganz verschiedenen Kulturen, Religionen und Sprachen, können plötzlich verstehen, was sie sagen. Und die Jünger erfahren: Gott lässt uns nicht allein. Sein Geist ist in uns. Wie eine Kraft, die von außen kommt, wie ein Funke, der in uns brennt, und auf andere überspringen kann.

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