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Grönemeyer, Herbert – Kinder an die Macht

Der Hit from Heaven ist heute „Kinder an die Macht“ von Herbert Grönemeyer. Klingt erst mal ganz lustig, dieses Lied aus dem Jahr 1986. Da sind die Armeen aus Gummibärchen, die Panzer aus Marzipan, und die Kriege werden einfach aufgegessen. Aber wenn man bedenkt, wie

es vielen Kindern auf dieser Erde tatsächlich geht, dann wird´s ernst: Gerade viele Kinder leiden unter dem Krieg, zum Beispiel in Syrien, sie verlieren ihre Eltern, müssen flüchten, sie können nicht zur Schule gehen, andere müssen in Steinbrüchen schuften, haben oft kein Wasser und hungern. Das muss sich ändern, haben diese Woche viele Politiker am Weltkindertag gefordert. „Kindern ein Zuhause geben“ hieß das Motto. Sie haben das Recht, beteiligt zu werden, zu spielen, sich zu erholen und zu lernen. Fragt sich nur, wie wir das alles verwirklichen können. Vielleicht ist der erste Schritt, die Welt einfach mal mit Kinderaugen zu sehen, sich wieder hineinversetzen, wie es ist ein Kind zu sein. „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“, sagt Jesus, „dann werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ Und er meint damit: teilt die Menschen nicht immer in Gut und Böse ein, lasst mal alle Hintergedanken und Vorurteile weg, überwindet die Angst, zu kurz zu kommen, seid wieder neugierig auf das Leben und lacht über eure eigenen Fehler. Ja, gebt mal wieder dem Kind in euch das Kommando. Herbert Grönemeyer malt das wunderbar aus, in seinem Lied: Kinder an die Macht!
Siegfried Krückeberg, evangelische Kirchenredaktion.

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