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Joris – Willkommen Goodbye

Eigentlich heißt er ja Joris Ramon Buchholz, ist 31 Jahre alt, geboren südlich von Bremen und aufgewachsen in Niedersachsen. Aber irgendwann fand er, dass JORIS als Künstlername reicht. Für die, die ihn nicht kennen: In der Schulband Schlagzeuger, Klavierunterricht beim Onkel, erste eigene Combo, in der er den Pianisten, Gitarristen und Sänger gibt, fundierte

musikalische Ausbildung unter anderem an der Popakademie Baden-Württemberg, wo er die Mitglieder seiner aktuellen Band kennenlernt. Plattenvertrag 2014. Dann das übliche Tingeln durch die kleinen Clubs, die schrittweise immer größer werden. Und jetzt, im April, soll schon sein drittes Album erscheinen. Der Nachfolger von „Hoffnungslos hoffnungsvoll“ und „Schrei es raus“ wird „Willkommen Goodbye“ heißen. Soweit die Kurzform. Jetzt schon da ist der Titelsong des Albums, der also auch „Willkommen Goodbye“ heißt. Ähnlichkeiten zu „Hello Goodbye“, einem Beatles-Song in Omas und Opas Plattenschrank, sind rein zufällig. Und der Sound ist ein völlig anderer.

Weil JORIS auf Deutsch singt, spare ich mir ein Textzitat. Wichtiger ist in diesem Fall, was JORIS selbst zu seinem Song sagt. Dass es um einen Neuanfang geht, um das Vertrauen, schwere Momente zu überstehen. Weil jede Durststrecke nämlich irgendwann mal zu Ende geht. Und, tja, es gehört nun mal zum menschlichen Dasein, dass wir immer wieder vor unbekannten

Herausforderungen stehen. Die mögen uns am Anfang Angst einflößen. Aber wenn wir sie durchgestanden haben, haben wir auch unseren Horizont erweitert, sind gewachsen. Schöne, tröstliche Worte, die JORIS da findet. Irgendwie passend zur Corona-Zeit.

Auch wenn wir beim Radio sind: Ans Herz legen möchte ich euch den Videoclip zum Song. Darin zieht JORIS einen schweren Koffer hinter sich her, quasi der Ballast des Lebens. Und es sieht so aus, als würde er sein Ziel nie erreichen… bis ein kleines Schwein hinzukommt. Das gibt ihm so viel Kraft, dass er den Koffer schließlich über die Klippen wuchten kann. Und seinen Ballast los ist. Schwein gehabt, sozusagen.

Was auch immer das kleine Schwein symbolisiert: ein schönes Bild, immer auf unerwartete Hilfe zu hoffen. Schaut euch das Video mal an. Und hört vorher JORIS mit „Willkommen Goodbye“.

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