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Ferry, Bryan – A Hard Rain´s A Gonna Fall

Was für eine Karriere! Als Sohn eines Bergmannes wird Bryan Ferry 1945 geboren. Die Eltern ermöglichen ihm ein Kunststudium, Bryan jobbt als Kraftfahrer und Restaurator und heuert schließlich als Kunstlehrer an einer Mädchenschule an. Aber eigentlich will er immer nur eins: Musik machen. Als er 1971 mit Freunden und Bekannten eine Band gründet, wird der Traum Wirklichkeit. Bryan Ferry ist Sänger der exzentrischen Artrock-Formation Roxy Music und avanciert zum coolen Dandy. Doch das scheint nicht zu reichen: Zwei Jahre nach der Roxy-Gründung erscheint so ganz nebenbei Bryans erste Solo-CD: „These Foolish Things“ enthält Cover-Versionen bekannter Titel, darunter den Stones-Klassiker Sympathy for the Devil und den schmusigen Platters-Song Smoke Gets In Your Eyes. Ein Cover wird sogar ein echter Hit: die Bob Dylan Nummer A Hard Rain´s A Gonna Fall. „Ich sah ein Neugeborenes mit wilden Wölfen um sich herum, eine Autobahn voller Diamanten, auf der niemand war, sah einen schwarzen Ast, an dem Blut heruntertropfte, sah Tausende Redner, denen es die Sprache verschlagen hatte, ich sah Gewehre und scharfe Schwerter in den Händen von Kindern.“ In diesem Stil geht es weiter und weiter und weiter. Eine Ansammlung von Geschehnissen, die das Ende der Welt bedeuten, das Ende menschlicher Zivilisation. Auslöser für das Ende sind die Menschen selbst: Sie führen Kriege gegeneinander, vernichten sich gegenseitig. Bob Dylan fängt 1962 die Angst vor einem neuen Weltkrieg ein – und warnt davor wie Propheten in der Bibel vor drohendem Unheil warnen. Die einzige Möglichkeit, das Unheil abzuwenden: sich selbst zu ändern, sich anders zu verhalten. Und auch wenn der Song bei Bryan Ferry rockt und groovt: eine Warnung vor falschem Verhalten ist er allemal. Bryan Ferry und A Hard Rain´s A-Gonna Fall.

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