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Walker, Alan – Sing Me To Sleep

Erst heißt der Song „Fade“, kommt dann als Reproduktion unter dem Namen „Faded“ noch einmal in die Läden. Und weil das Schema Erfolg hat, kommt ein gutes halbes Jahr später so etwas wie ein fröhlicherer Klon auf den Markt. Und der heißt „Sing Me To Sleep“, ist natürlich wieder von Alan Walker und besticht durch die Stimme der Norwegerin Iselin Solheim. Bis dahin alles klar. Unklar bleibt nur,warum in einer Promo-Aktion „Sing Me To Sleep“ in einer teilweisen Rückwärtsfassung ins Netz gelangte. Aber wenigstens erzeugte das schon mal eine Menge Diskussionen. Und die braucht es, damit ein Song schnell bekannt wird und zum Höhenflug in den Charts ansetzt. Beim 18jährigen britisch-norwegischem DJ und Musikproduzenten Alan Olav Walker gesellt sich zum aktuellen Sound auch noch ein höchst poetischer Text.

„Warte eine Sekunde, lass mich zu Atem kommen. Erinnere mich daran,
wie es ist, deine Stimme zu hören. Deine Lippen bewegen sich.
Aber ich kann absolut nichts hören. Wir leben unser Leben, als hätten wir eine Wahl. Überall, zu jeder Zeit, würde ich alles für dich tun. Das Gestern ist verschwunden.
Eine Melodie entsteht in deinem Kopf, ein Lied in jedem Atemzug. Erinnere mich:
Zeit kann man nicht auslöschen. Ich kann dein Wispern in meinen Gedanken hören.
Ich bin zu etwas geworden, was du nicht begeistert annehmen kannst.
Unsere Erinnerung wird mein Schlaflied sein. Sing mich jetzt in den Schlaf.“

Die Erinnerung an eine gute gemeinsame Zeit – sie macht friedlich und ausgeglichen, vermittelt Geborgenheit. Wer positive Erinnerungen hat und dann noch vor seinem inneren Ohr die Stimme der Geliebten hört – der schläft mit dem Gefühl ein: Morgen werde ich wieder wach. Und auch dann ist die Welt noch in Ordnung. Um es anders auszudrücken: Im Song geht es um Vertrauen, um Zuversicht, um die Hoffnung, dass die Welt sich auch am nächsten Morgen weiterdreht. Ohne mich zu verschlingen. Ein ganz sanftes, beruhigendes „Alles wird gut“, was Alan Walker da in seinem Song transportiert. Kleiner Test am Rande: Das Teaser-Video zum Song enthält ein Alan Walker-Graffiti und Navi-Koordinaten. Wer diesen Koordinaten tatsächlich folgt, kommt in Stockholm in eine Graffity-Area – und kann sich das Alan Walker-Graffiti im Original ansehen. Wer zweifelt: Auch hier geht es um Vertrauen und Zuversicht, Hoffnung und Glauben. Wie in „Sing Me To Sleep“. Alan Walker!

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