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OneRepublic – Rescue Me

„Stop And Stare“, „Marchin‘ On“, „Something I Need“ und „Counting Stars“ – das sind nur einige der Hits, mit denen OneRepublic auch bei uns erfolgreich waren. Begonnen hatte es für die Band aus Colorado 2007 – da katapultierte der Song „Apologize“ die Gruppe nahezu weltweit in die Charts. Zuletzt allerdings war es ein bisschen ruhig um die Gründungsmitglieder Ryan Tedder und Zach Filkins sowie um ihre Mitstreiter. Etwas überraschend

aber fanden die insgesamt fünf Musiker mittlerweile zurück in die Erfolgsspur. Einer der Gründe: ein Song aus dem letzten Frühjahr, nämlich „Rescue Me“.

„Wir reden nicht viel, zumindest nicht mehr. Zerbrochene Flaschen, knallende Türen.
Aber wir kümmern uns umeinander. Sag, dass wir noch etwas füreinander empfinden.
Ich weiß, dass das Leben uns auseinander getragen hat,
aber ich träume immer noch von unseren guten alten Zeiten,
in denen wir füreinander dagewesen sind, in denen einer für den anderen gelebt hat.
Würdest du mich retten? Wärst du für mich da?
Würdest du meinen Anruf entgegennehmen, wenn ich dabei wäre zu zerbrechen?
Würdest du mich retten, wenn ich allein bin,
wenn ich deine Liebe brauche, deine Hilfe?“

Auf wen kann ich noch zählen, wenn es nicht mehr weitergeht? Wenn mein Leben auf einen Abgrund zusteuert? Wer ist noch da, um mich aufzufangen, wenn ich das allein nicht mehr schaffe? Das genau ist das Thema dieses Songs von OneRepublic. Kann ich tatsächlich darauf vertrauen, dass eine frühere Liebe ihre Gefühle zu mir wiederentdeckt, wenn es mir schlecht geht und ich Hilfe brauche? „Ich träume von unseren guten alten Zeiten“, heißt es bezeichnend im Song. Ich träume. Also: Ich hoffe darauf, auch wenn ich weiß, dass die Wirklichkeit anders aussieht. Ein schöner Traum eben!


Ein wenig erinnern OneRepublic mit ihrem Song an eine Begebenheit aus der Bibel, bei der Jesus gefragt wird: Wer ist mein Nächster? Wer ist derjenige, um den ich mich kümmern muss, damit ich – frei wiedergegeben – noch in den Spiegel schauen kann? Die Antwort Jesu: jeder, der deine Hilfe benötigt. Und das, ohne dass du mit einer Gegenleistung rechnen darfst. Einfach so. – Kaum nachvollziehbar. Und dennoch wichtig. Lebenswichtig. Mit vorbehaltlosem Geben und Nehmen – so kann das Leben gelingen. Ein Leben, bei dem von anderen Menschen, aber auch von Gott Hilfe kommt. Und auch die Bitte „Rette mich“ nicht ungehört verhallt. OneRepublic und „Rescue Me“.

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