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Heinzmann, Stefanie – Colors

Starke Rückschmerzen, der Zwang sich ständig zu kratzen, Essstörungen, keine Lust mehr zu leben, mit sich selbst überhaupt nicht zufrieden – kaum zu glauben, dass die selbstbewusste Stefanie Heinzmann so über ihre eigene Vergangenheit spricht. Aber als Teenager ging es der Schweizer Sängerin lange Zeit schlecht. So schlecht, dass sie sogar eine Zeitlang in einer Kinderpsychiatrie war. Doch das alles ist Schnee von gestern. Mit ihrer aktuellen Single „Colors“ zeigt sie, dass

sie mit sich selbst im Reinen ist.

„Schneide deine Haare, aber nie zu kurz!
Verwende dein Make-up, um deine Fehler zu verdecken
Nimm Platz, pass dich an die Gruppe an.
Sag dein Stück auf, aber niemals zu laut.
Ah, kann ich nur einfach ich sein?
Was wäre, wenn ich meinen Frieden gefunden hätte
mit all den Dingen, die mich ausmachen?“

Sie habe früher große Probleme mit ihrem Körper gehabt, habe sich selbst nicht als weiblich genug empfunden, auch nicht als hübsch genug. Mittlerweile aber habe sie eine liebevolle

Beziehung zu ihrem Körper gefunden. Und sie sei sehr dankbar dafür, gesund zu sein, so Stefanie Heinzmann im Interview.
Mit sich selbst ins Reine zu kommen – nicht immer ist das einfach. Vielleicht hilft die Vorstellung des Christentums, dass jeder Mensch von Gott gewollt ist, jeder Mensch ein eigenes kleines Kunstwerk ist. Und jeder Mensch geliebt wird, auch wenn er noch so viele Macken haben sollte. Äußerlichkeiten sind nicht wichtig. Sich selbst anzunehmen, wie man ist, und sich selbst zu lieben sind die Grundvoraussetzungen dazu, glücklich zu sein. Oder wie es im Song heißt:

„Lass mich die Farben deines Herzens sehen!“

Und deshalb ist Stefanie Heinzmanns Song nicht nur eine Aufforderung zur Selbstliebe, sondern auch ein Weg zum glücklich sein. Stefanie Heinzmann und „Colors“.

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