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Adele – Someone Like You

Woher komme ich, wohin gehe, wozu lebe ich eigentlich? Manchmal drängen sich die großen Sinnfragen des Lebens völlig unbemerkt in die Alltagsgedanken. Meistens allerdings tun sie das wegen eines konkreten Anlasses. Eine Naturkatastrophe, ein Unglück… oder eine verlorene Liebe. Adele, seit Monaten als neue Amy Winehouse gefeiert, macht sich diese Gedanken. In ihrem Song Someone Like You philosophiert sie schon fast. Und zwar über das Thema Vergänglichkeit:

„Du weißt, wie schnell die Zeit vergeht.
Gestern hatten wir noch die Zeit unseres Lebens, erlebten das höchste Glück.
Wir wuchsen zusammen im Dunst eines Sommers auf,
verbunden durch die Überraschungen unserer schönsten Tage.“

Und jetzt? Er hat eine Neue, hat sie sogar geheiratet. Da platzt die Ex herein, weil sie unbedingt wissen will: Was hat die Neue, was ich nicht habe? Kein Hass, keine bösen Worte. Im Gegenteil: “Ich wünsche euch beiden nur das Beste“, behauptet Adele in ihrem Song. Aber plötzlich kommt da so ein Satz, über den man stundenlang nachdenken könnte:

„Manchmal bleibt die Liebe, aber manchmal tut es stattdessen nur weh.“

Und dazu kommt die Erkenntnis:

Es gibt nichts Vergleichbares, keinen Ärger, keine Sorgen,
kein Bedauern, keine Fehler und keine Erinnerungen.
Wer hätte gedacht, wie bitter und wie süß dieses Gefühl sein würde.

Von den großen Fragen des Lebens stellt sich dann vor allem noch eine: Wohin gehe ich, oder anders formuliert: Wie geht es mit mir weiter?
Was die Kunstfigur in Adeles Song anbelangt, muss über diese Frage erst noch nachgedacht werden. Was Adele selbst anbelangt, wohl kaum. Adele hat nämlich wie Amy Winehouse, Katie Melua, Leona Lewis und Kate Nash die BRIT School for Performing Arts absolviert. Womit zumindest die Frage nach dem musikalischen Erfolg wohl beantwortet wäre… Hier ist Adele und Someone Like You.

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