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Journey – Lights

„Wenn die Lichter in der Stadt ausgehen
und die Sonne auf die Bucht scheint,
dann möchte ich dort in meiner Stadt sein.“

Die ersten Zeilen des wunderbaren Journey-Songs „Lights“. Frontmann Steve Perry schreibt in der Ballade über die Liebe zu seiner Heimatstadt San Francisco. Über das, was er sieht,

bevor die Brücke mit sich stauenden Autos vollgepackt ist, das was er sieht, bevor das rege Treiben des Tages beginnt. Die Sonne geht auf und löst die Straßenlaternen ab. Langsam erwacht alles.
Mir ist dieser Song in den letzten Wochen noch mehr ans Herz gewachsen. Wie sehr mag ich es, früh morgens vor Arbeitsbeginn über die alte Brücke in Saarbrücken zu laufen. Unzählige Fotos hab ich vom Sonnenaufgang, der auf die Saar und Stadtautobahn strahlt. Doch inzwischen ist diese morgendliche Ruhe Ganztagesgeschäft. Da, wo sonst Straßenverkehr und Fußgänger Leben in die Ortschaften bringen, ist es still geworden. Das Vogelgezwitscher so bedrückend werden kann, hätte ich mir Anfang des Jahres auch nicht träumen lassen. Im Song der US-Rocker Journey geht es weiter mit den Zeilen:

„Du denkst also, du bist einsam.
Nun mein Freund, ich bin auch einsam.
Ich möchte mich in meine Stadt an der Bucht zurückkehren…“

und ich glaube, jeder kann diesen Wunsch derzeit sehr gut nachvollziehen. Wie wehmütig denken wir an Stadt-und Dorffeste, belebte Kinos, Theater oder Konzerthallen. Die Liste der Places to be ist endlos lang. Lassen wir diese Bilder einfach lebendig werden. In Erinnerungen oder in Gesprächen. Lasst das, was Euch bewegt andere bewegen. Was wird das erst für ein Fest, wenn all diese Visionen wieder Tagesgeschäft sind.

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