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Cash, Johnny – One

80 Jahre würde er im kommenden Februar – Johnny Cash, über fünf Jahrzehnte
d e r Superstar der Country- und Westernmusik. Doch Cash war mehr: er war eine tragische Gestalt, ein leidender, ein suchender, ein kranker… und ein religiöser Mensch. Die harmony.fm-Kirchenredaktion über Johnny Cash.

Der Mann hat rund 500 Songs geschrieben, knapp 60 Millionen Platten verkauft und 13 Grammy Awards eingesackt – Johnny Cash war schon zeitlebens eine Legende. Einer der Gründe: sein unermüdlicher Einsatz für die Unterdrückten, die Schwachen und die, die am Rande der Gesellschaft stehen. Deshalb trat Cash in Gefängnissen für Schwerverbrecher auf und sang über deren Sehnsüchte.

Einspielung „St. Quentin“

Auf der Bühne war er der „Man in Black“: Solange es Ungerechtigkeiten in der Welt gibt, wolle er auf der Bühne nur schwarze Kleidung tragen, so Cash. Dabei stand er selbst oft genug am Abgrund: Alkohol, Drogen, Stress in der Familie. Seine zweite Frau, June Carter, wurde ihm Halt und Stütze. Und machte ihn zu einem frommen Mann:

Einspielung „Personal Jesus“

Unter der Anleitung von Starproduzent Rick Rubin nahm Cash in seinen letzten Lebensjahren vor allem Songs anderer Künstler auf: von Depeche Mode, Tom Petty und Neil Diamond, zum Beispiel. Einer der schönsten stammt von U2. Darin heißt es:
“Wir sind eins – aber wir sind nicht identisch. Wir verletzen uns gegenseitig – immer wieder. Du sagst, die Liebe ist ein Tempel, ein höhere Gut. Eine Liebe, ein Blut, ein Leben. Du musst tun, was du tun musst. Ein Leben mit jedem einzelnen als Schwester und Bruder.”
Ein Song über Nächstenliebe und Frieden unter den Menschen. Hier ist Johnny Cash und One.

Einspielung „One“

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