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Lewis, Huey & The News – Power of Love

Der Film ist ein Klassiker: Marty McFly macht eine Zeitreise, verändert die Vergangenheit seiner Eltern. Und weil das für seine Altvorderen existentielle Probleme nach sich zieht, muss Marty die Geschichte irgendwie wieder gerade rücken. Das ist der Stoff, von dem die Trilogie „Zurück in die Zukunft“ lebt. Mit im Film dabei: Eine Wettbewerbskommission, die Songs für eine Schulaufführung bewertet. „The Power of Love“ von Huey Lewis and The News fällt gnadenlos durch. „Zu laut“, urteilt der ominöse Vorsitzende der Wettbewerbskommission. Und der wird gespielt… von Huey Lewis höchstpersönlich. Ein schöner Gag, der manch einem Kinogucker bestimmt entgangen ist. Der Song wurde natürlich zum Hit – und das nicht nur wegen seines Einsatzes in „Zurück in die Zukunft“. Im Text heißt es:

„Die Macht der Liebe ist schon ein merkwürdiges Ding
Sie lässt den einen weinen, den anderen singen.
Sie macht einen Falken zu einer kleinen weißen Taube.
Mehr als ein Gefühl – das ist die Macht der Liebe.“

Und so ganz nebenbei lässt die Macht der Liebe schlechte Menschen zu guten werden, wendet falsche Dinge zu richtigen. Man braucht kein Geld, keine Kreditkarte, es kostet keinen Ruhm, dabei zu sein – und es kann das Leben retten, wenn man sich der Liebe anvertraut.

Gut möglich, dass Huey Lewis hier durchaus auch die göttliche Liebe als Vorbild im Sinn hat. Denn immerhin hat er in einem anderen Song auch schon mal Jakobs Himmelsleiter aus der Bibel besungen. Dann war er noch 1985 bei USA for Africa mit dabei, jenem legendären Hilfsprojekt engagierter Musiker für hungernde Menschen in Äthiopien. Und für Obdachlose in San Francisco engagiert sich Lewis auch. Klingt schon mächtig nach christlicher Nächstenliebe. Nach Liebe, die hilft, schlimme Dinge einfach besser zu machen. Hier sind Huey Lewis and The News: Power of Love.

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