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Springsteen, Bruce – Glory Days

harmony.fm – ausgesprochen himmlisch. Zusammen mit den Kirchen in Hessen… und dem Boss höchst persönlich – Bruce Springsteen! Ich bin Nina Roth, hallo!
50 Jahre auf der Bühne, 20 Alben, 20 Grammys, ein Oscar. Bruce ist nicht nur

erfolgreich, sondern hat auch was zu sagen. Gesellschaftskritisch, hochpolitisch, rebellisch. Das ist der Song „Born In The USA“.

Einspielung „Born In The USA“

Schon als Kind rebelliert Bruce. Und zwar gegen sein streng katholisches Elternhaus. Der junge Bruce hält sich nicht an Regeln, wird bestraft. Er fühlt sich verstoßen. Später vergleicht sich der Boss mit

der Bibelfigur Kain. Der erschlägt seinen Bruder. Gott wendet sich von ihm ab. Von Kains Schuldgefühlen singt Bruce in „Adam Raised A Cain“.

Einspielung „Adam Raised A Cain“

Auch, wenn der Boss in jungen Jahren mit Religion und Glaube nicht viel anfangen kann – die katholische Kirche fasziniert ihn. Bruce sagte einmal, die Kirche habe eine dunkle Seite, eine Poesie, die ihn anzieht. Und um dunkle Seiten geht es auch immer wieder in seinen Songs. In „I’m on Fire“ singt Bruce von der verbotenen Anziehung zu einer viel jüngeren Frau. „Ich habe ein dunkles Verlangen.“ – eine Zeile aus dem Song „I’m on Fire“.

Einspielung „I’m on Fire“

Heute sieht Bruce den Glauben und die katholische Kirche nicht nur als Orte der Dunkelheit. Sondern auch als Halt. Deshalb betet Bruce regelmäßig. Laut eigener Aussage sind Gebete für ihn eine Verbindung zur Seele. Und zur Vergangenheit. Zu Vorfahren und zu schönen Erinnerungen, die Bruce im Herzen trägt. Und um solche schönen Erinnerungen geht‘s auch in einem seiner erfolgreichsten Titel. „Glorreiche Tage“ – oder auf Englisch „Glory Days“.

Einspielung „Glory Days“

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