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Petty, Tom – Into The Great Wide Open

Das gibt es selten: Weil für den Videoclip zu einem Song jede Menge großartiges Material gedreht wurde, verlängert der Interpret nachträglich den Song – nur damit man im dazugehörigen Clip ein bisschen mehr zeigen zu können. Passiert ist das Ganze bei Tom Petty und seinem modernen Märchen “Into The Great Wide Open”.
Den Star des Videos spielt niemand anderes als Johnny Depp: Eddy Rebel, einen Bengel, der gerade die Highschool absolviert hat. Jetzt versucht er, in der Musicszene Hollywoods zu landen. Dabei hilft ihm Anwar, ein Mädchen, das dasselbe Tattoo hat wie er selbst: Ein Herz durchbohrt von einem Stilett. Eddie jobbt als Türsteher und lernt das Gitarrespielen. Endlich der erste große Auftritt – Eddie wird ein Star. Nicht ganz unschuldig daran ist die Vermieterin der beiden – eine Art weise Hexe. Aber der Ruhm steigt Eddie zu Kopf, er kommt betrunken und mit rüden Verbalattacken zu einer Preisverleihung. Die gute Fee stellt ihre Hilfe ein, und kurz darauf ist auch Eddies Beziehung zu Anward am Ende. Und das Herz in seinem Tattoo ver-schwindet. Am Ende heißt es wie in jedem Märchen: “Und wenn sie nicht gestorben sind…”
Wie alle Märchen hat auch “Into The Great Wide Open” eine Botschaft: Vergiss nie, woher du kommst; denk immer daran, wem du was in deinem Leben zu verdanken hast. Und werde nie überheblich, sondern bleib auf dem Teppich. Dann ist nur noch der Himmel deine Grenze!

Tom Petty verpackt das Ganze in wunderschöne Pop-Poesie:

“Hinein in die grenzenlose Weite, unter dem blauen Himmel, draußen in der grenzenlosen Weite, ein Rebell ohne Orientierung. Dabei stand ihnen die Zukunft offen.”

Aber genau diese Zukunft ist verspielt. Zumindest, dann, wenn man so handelt wie in Tom Pettys “Into The Great Wide Open”.

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