Kategorie-Archiv für "Classic Rock Radio"
May, Brian – Resurrection
Er ist Ehrendoktor der Liverpooler John Moores Universität, hat einen Doktortitel in Astrophysik, ist Buchautor, Sänger und Komponist. Aber selbst für eingefleischte Fans wird Brian May wohl immer „nur“ der Gitarrist von Queen bleiben. Daran ändern auch seine sechs CDs, die er jenseits von Queen aufnahm, nichts. Eine davon, die CD Resurrection, steckt voller Kuriositäten. Das beginnt schon damit,
Def Leppard – Have You Ever Needed Someone So Bad
Manchmal gibt es Situationen, da steckst du bis zum Hals in… na ja, da geht es dir eben richtig dreckig. Gut, wenn du dann jemanden hast, auf den du vertrauen kannst. Einen, der zu dir steht, dich wieder aufrichtet und bei der Stange bleibt. Einer, der das glatt unterschreiben würde, ist Rick Allen. Der stieg 1978 als Schlagzeuger bei Def Leppard ein – einer Band, die in ihrer Heimat eine von vielen ist. Aber in Amiland gehören die Briten ziemlich schnell zu den angesagtesten Acts. Dann die Silvesternacht 1984:
Cochrane, Tom – Life Is A Highway
Dass das Leben eine Autobahn ist – davon wissen nicht nur Brummi-Fahrer ein Liedchen zu singen. Auch die Rascal Flats haben das schon hinter sich, ebenso Tom Petty und vermutlich noch ein paar Andere. Einer davon Tom Cochrane. Wenn Sie jetzt fragen: „Tom, wer?“, dann ist das nicht weiter verwunderlich. Manch einer hält Tom Cochrane für ein typisches One Hit Wonder. Doch dabei übersieht man, dass der fast 59jährige mit „Lunatic Fringe“, „Human Race“ und „In Wish You Well“ doch noch drei veritable Hits hat. Und Mitglied der Music Hall of Fame sowie seit September 2009 auf der Walk of Fame vertreten ist. Allerdings
U2 – One
Lighthouse Family, Rod Stewart, Johnny Cash, Joe Cocker – sie und einige andere haben einen der schönsten und intensivsten Songs der irischen Band U2 gecovert – alle auf ihre eigene Art und Weise, manchmal auch ohne dem Song etwas wirklich Neues abzugewinnen. Denn das ist kaum noch möglich bei dem, was U2 Anfang der 90er Jahre vorgelegt haben. Als dritte Single der CD „Achtung, Baby“ kam „One“ erst 1992 in die Charts –
Mike & The Mechanics – Another Cup Of Coffee
Wenn man den Beobachtern glauben will, leben in Deutschland immer mehr Menschen für sich allein. Und die, die lange in festen Beziehungen leben, werden auch immer weniger. Längst wird gut ein Drittel aller Ehen geschieden. Die Gründe sind vielfältig, der Weg bis zur Trennung ist oft hart. Da gibt es Streit, da wird schmutzige Wäsche gewaschen.
Guns ´n Roses – Paradise City
1986 erschien zwar bereits eine EP von Guns ´n Roses, aber den großen Durchbruch erreichten die Hardrocker aus L.A. dann doch mit ihrem ersten Longplayer: Appetite of Destruction verkaufte sich satte 28 Millionen mal – und ist damit eines der meistverkauften Rockalben aller Zeiten. Nicht ganz unschuldig daran: das Originalcover. Denn das zeigte eindeutig eine Frau, die gerade vergewaltigt worden war.
Police, The – Roxanne
„Roxanne, du musst nicht das Rotlicht einschalten. Diese Tage sind vorbei. Du musst deinen Körper nicht nachts verkaufen. Roxanne, du musst dieses rote Kleid heute Nacht nicht tragen, auf die Straße gehen, um Geld zu machen. Du musst dir keine Gedanken machen, was falsch und was richtig ist.“
Aerosmith – Amazing
Gleich zwei Songs steuerte Aerosmith für das xBox 360-Spiel Dead or Alive 4 bei. Einer davon ist das großartige Amazing. Allein dieser Song rechtfertigt den Kauf der CD Get A Grip, die vor mittlerweile 19 Jahren erschien. Denn dort hört man, wie jemand versucht, die Frequenz an einem uralten Radiogerät einzustellen. Ganz unvermittelt ertönt der Song „Who Threw the Wiskey in the Well“ von einem gewissen Lucky Millinder.
Supertramp – Goodbye Stranger
Juni 1979: Fast ein Jahr waren Supertramp im Studio, und nun endlich liegt das lang ersehnte sechste Album vor. Breakfast in America gewinnt gleich zwei Grammys, nicht zuletzt wegen dreier herausragender Hit-Singles: The Logical Song, Take The Long Way Home und Goodbye Stranger. Ausgerechnet der letztgenannte Song löst noch heute bei Bloggern Irritationen aus:
Status Quo – In The Army Now
1962 unternahmen ein paar Schuljungen unter dem Namen „The Spectres“ mit schlappen d r e i Gitarrenriffs ihre ersten musikalischen Gehversuche. Mehr als 40 Jahre und unzählige Hits später sind sie die ungekrönten Könige des Boogie-Rock: Status Quo. Um allerdings ehrlich zu bleiben: Der legendäre „Quo-Sound“ mit den angeblich immer selben drei Griffen entstand erst um 1970. Die Band übrigens nimmt die ständigen Anfeindungen längst mit Ironie: