Tag-Archiv fĂŒr "Weihnachten"
Sogar zwei Tage Weihnachten â und noch lange nicht vorbei (26. Dezember)
Weihnachten â auch in diesem Jahr wieder ein merkwĂŒrdiges Fest: Seit September hatte es sich angekĂŒndigt, brachte uns wieder einmal Pfefferkuchen und Lebkuchen fast noch zur Sommerzeit, ab Mitte November Weihnachtsmusik dann Werbung im Fernsehen, die uns einblĂ€ute: Wer seine Geschenke zu spĂ€t kauft, den bestraft der Weihnachtsmann. Zu diesem Zeitpunkt
Weihnachten â eine erste Zwischenbilanz (25.Dezember)
Morgen kommt der Weihnachtsmann? Nein, das war gestern. Der ist schon wieder weg. Heute gehtâs schon an die Aufarbeitung, an eine erste Analyse, eine Zwischenbilanz. Wie Sie wollen. SpĂ€testens beim Verwandtentreffen kommt es zum Vergleich der Stimmungsbarometer: Wie war eure Bescherung? Hat sich
âPipes Of Peace“ von Paul McCartney – fĂŒr einen Moment schweigen die Waffen (25. Dezember)
60 Millionen detonierende Granaten, Giftgasschwaden, Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett im Sturmangriff gegen die Maschinengewehrsalven des Gegners â so der Alltag im 1. Weltkrieg. Bis zum 15. Dezember 1916. An diesem denkwĂŒrdigen Tag wurde der Angriff auf Verdun abgebrochen. Gott sei Dank! Aber viel zu spĂ€t fĂŒr
Stille Nacht, heilige Nacht – der Weihnachtsklassiker (24. Dezember)
Dieses Lied dĂŒrfte weltweit der Weihnachtsklassiker Nummer ein sein: Stille Nacht, Heilige Nacht. Bei uns unterm Weihnachtsbaum, in Afrika unter Palmen, in GroĂbritannien unter dem Mistelzweig. In SĂŒdamerika, in Skandinavien, ĂŒberall auf der Welt: Das Lied eines kleinen Hilfspredigers aus einem österreichischen Ort, nahe der deutschen Grenze. Zumindest damals, 1818.
Meine schönste Weihnachtsgeschichte â âMonolog eines Kellnersâ von Heinrich Böll (24.Dezember)
Was gibtâs bei Ihnen zu Weihnachten? Gans, Truthahn oder Karpfen? Bei uns zu Hause gibt es an Weihnachten Erbsensuppe. Und das jede Menge â allerdings im ĂŒbertragenen Sinne. In einer Weihnachtsgeschichte von Heinrich Böll habe ich sie entdeckt, vor vielen, vielen Jahren. Seitdem begleitet mich Bölls âMonolog eines Kellnersâ als meine absolute Lieblings-Weihnachtsgeschichte. Ich weiĂ …
Morgen, Kinder, wirdâs was geben â die letzten Stunden bis Weihnachten (23. Dezember)
Seit Sonntag vier Adventskerzen, ab heute nur noch ein verschlossenes TĂŒrchen am Adventskalender. FĂŒr Kinder eine nahezu unertrĂ€gliche Spannung. Morgen, Kinder, wirdâs was geben. Morgen erst. Eine scheinbar unendlich lange Zeit, die es noch abzuwarten gilt. Zumindest aus Kindersicht. âWeiĂt du noch, wie wir damals gefiebert haben: Wie oft
Zu Weihnachten eine Kiste Bier â Erfahrungen eines SchĂŒlers (22. Dezember)
âWeihnachten â da stelle ich mir gegen 17.00 Uhr eine Kiste Bier in mein Zimmer, schlieĂe die TĂŒr ab und will niemanden sehen und hören!â Meine SchĂŒlerinnen und SchĂŒler staunen nicht schlecht, als ich ihnen diesen Satz an den Kopf knalle. Einige gucken entsetzt, einige so, als erwarten sie, dass ich einen Witz gemacht hĂ€tte, …
Fallon, Brian â First NoĂ«l
Bruce Springsteen, The Wrens, Whitney Houston, Jerry Lewis, Bon Jovi, Frank und Nancy Sinatra, Yo La Tengo und viele andere â sie alle stammen aus dem US-Bundesstaat New Jersey. Und sie alle wurden â mehr oder weniger â religiös erzogen. Was auch immer wieder in ihren Grundhaltungen und ihren Songs zum Ausdruck kommt. Dasselbe gilt …
Weihnachten wird unterm Baum entschieden â in diesem Jahr nicht (20. Dezember)
âWeihnachten wird unterm Baum entschieden!â Vor ein paar Jahren hĂ€mmerte uns ein Elektronikriese diesen Spruch in die Köpfe. Die Botschaft war klar: fĂŒr Lisa das neue Smartphone, fĂŒr Jan die Spielekonsole, fĂŒr Mama den Induktionsherd und fĂŒr Papa den neuen, nicht zu dominanten Fernseher â alles schnell noch zu Weihnachten. Heute gekauft, an Heilig Abend …
Weihnachtstraditionen â ganz persönlich (19. Dezember)
Anfang des Monats habe ich Ihnen etwas ĂŒber das mittlerweile legendĂ€re Weihnachtsessen von Frank Zander erzĂ€hlt: Der SĂ€nger und Entertainer lĂ€dt seit Jahren rund 3.000 Obdachlose dazu ein, bewirtet selbst und schenkt Liebe und Geborgenheit. Zumindest fĂŒr eine kurze Zeit. Aber ausschlieĂlich an Menschen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ein sympathischer …