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Beyoncé – Best Thing I Never Had

1997 starteten Destiny´s Child auf dem Soundtrack zum Kino-Knaller „Men in Black“ – danach begann für die nächsten acht Jahre eine Traumkarriere. Aber auch nach der Trennung ging es erfolgreich weiter für die drei Mädels von Destiny´s Child, von denen jede spannende Wurzeln hat: Vor allem Michelle Williams gilt als religiös – schließlich stammt sie aus einer äußerst frommen Familie, sang im Kirchenchor. Auch Beyoncé Giselle Knowles, kurz: Beyoncé sang im Kirchenchor… und Kelly Roland war eine Zeitlang mehr bei den Knowles zu Hause als anderswo. Im Moment hat Kelly Rowland ihr neues Soloalbum „Here I Am“ am Start und sorgt mit blankem Busen für Schlagzeilen. Beyoncé macht das, was sie am besten kann: einfach gute Songs. Bestes Beispiel: Ihre aktuelle Single „Best Thing I Never Had“. In der geht es um eine verpatzte Liebe – und das mit überdeutlichen Textpassagen. Beispiel:

„Du zeigtest mir deinen Hintern, und ich sah dein wahres Gesicht!“ Oder:
„Zum Glück bist du das Beste, was mir NIE passiert ist!“

Klingt über angekratzt! Außerdem erstaunlich: Sogar der liebe Gott hat im Song seinen Platz. Aber nicht, wie üblich, als Schuldiger, wenn etwas schief geht! Dieses Mal gebührt ihm ein ganz besonderer Dank:

„„Danke, Gott: du hast das gestoppt! Ich bin mit blauem Auge davon gekommen!“

Und weiter heißt es:

„Ich weiß, dass du mich zurückhaben willst. Aber Gott weiß, dass es dafür eine Menge braucht: einen anderen Platz, eine andere Welt, ein anderes Leben!“

Das ist Bitterkeit pur! Ironie klingt irgendwie anders. Und deshalb bleibt die Erkenntnis: Beyoncé dankt Gott genau dafür, dass er etwas vermasselt hat. Frei nach dem Motto: Wer weiß, wozu es gut ist! Oder anders formuliert: Nicht das, was jemandem gut tut, ist richtig, sondern das, was gut für ihn ist. Futter, um in Ruhe darüber nachzudenken: Beyoncé und Das Beste, was mir nie passiert ist: Best Thing I Never Had.
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