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Marley, Bob – Could You Be Loved

„Could You Be Loved“ – schon bei den ersten Takten sehe ich ihn vor mir: Bob Marley. Wie er auf der Bühne zum Reggae tanzt. Seine Rastalocken unter der gehäkelten Mütze. Mit den Streifen in Rot, Gelb und Grün. Den Farben der Rastafari und der äthiopischen Flagge. Denn Rastafaris glauben an den früheren äthiopischen Kaiser, Haile Selassi. Dass er ein Messias war, ein lebendiger Gott, der auf die Erde zurück gekommen ist, genauso wie Jesus. Auch dessen Botschaft spielt bei den Rastafaris eine große Rolle: dass die Unterdrückten befreit werden und dass im Leben vor allem eines zählt. Nämlich Liebe. „Could You Be Loved. In diesem Lied singt Bob Marley davon, wie es sein könnte, wenn man sich auf Liebe einlässt. Zum Beispiel, dass man nicht immer der Stärkere sein muss, egal was es kostet. Dass man sich nicht ständig nach anderen richten muss, nur um erfolgreich zu sein. Aber auch, dass man nicht mit dem Finger auf andere zeigt, um der von der eigenen Schuld abzulenken. Wer liebt, lässt den anderen, wie er ist, und er steht auch zu sich selbst und sagt, was er denkt und fühlt. Und deshalb heißt es zum Schluss: „Sag etwas!“ Bob Marley selbst hat es getan. Mit seiner Band „The Wailers“ hat er den Reggae international bekannt gemacht. Bis zu seinem Tod, gestern vor 30 Jahren.

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