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Midnight Oil – Beds Are Burning

Kann Musik die Welt verändern? Die Rocker der australischen Band Midnight Oil würden diese Frage jederzeit mit einem klaren „Ja“ beantworten. Hits from Heaven aus der harmony.fm-Kirchenredaktion über Umweltschutz, den Schöpfungsgedanken und eben… Midnight Oil.

Angefangen haben die australischen Rocker von Midnight Oil bereits im Jahr 1971. Aber erst sechs Alben später kam der große Erfolg. Unter anderem mit Songs über die eigene Heimat, Australien. Einer davon beschreibt den Gunbarrel Highway, eine über 1400 Kilometer lange Wüstenpiste. Wer dort lang fährt, durchquert auch ein Reservat der australischen Ureinwohner, der Aborigines. Und er braucht drei Genehmigungen. Denn er fährt auch an einer Einrichtung für Waffenforschung vorbei…

Einspielung „Gunbarrel Highway“

Sich für die Rechte der Aborigines einzusetzen, war ein Anliegen der Band bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2002. Schlagzeuger Rob Hurst gilt als brillanter Kenner der Percussionkultur der australischen Ureinwohner. Und protestiert eifrig gegen deren Unterdrückung. So klagen Midnight Oil mit dem Song The Dead Heart: Der weiße Mann kam und hat den Aborigines alles genommen.

Einspielung „The Dead Heart“

Sänger Peter Garrett wird Politiker der australischen Anti-Atompartei, 2007 Minister für Umwelt und Kulturerbe. Sofort erlässt er ein Walfangverbot – sein klares Bekenntnis zu Umweltschutz und Schöpfung. Ein erster Schritt auch dazu, das umzusetzen, was die Band bereits 1987 in ihrem größten Hit forderte: „Das Land gehört den Ureinwohnern. Lasst es uns ihnen zurückgeben.“ So heißt es in Beads are burning. Diesen Song haute die Band ihrem eigenen Premierminister live um die Ohren: bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 2000 in Sydney. Ein Beispiel dafür, dass Rocksongs tatsächlich die Welt verändern können. Hier sind Midnight Oil und Beds are Burning.

Einspielung „Beds are Burning“
Info:

  • Midnight Oil / alle benannten Titel, in: ders., Diesel and Dust, Columbia /Sony Music 1987.

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