Evanescence – Going Under
Evanescence – Going Under: Evanescence stehen für große Gefühle. Sängerin und Pianistin Amy Lee singt Lieder, die Schmerz nicht verstecken. Der Song „Going Under“ erscheint 2003 auf dem Album „Fallen“.
Es ist die Geschichte vom Ende einer schlechten Beziehung. Amy Lee beschreibt den Punkt am Ende der Kräfte.
Dort spürt man: Es muss sich etwas ändern.
Der Song klingt deshalb nicht nach Aufgeben. Er klingt nach Aufstehen. Die Gitarren drücken, die Stimme steigt immer höher. Ein richtiger Befreiungsschlag.
Das erinnert mich an Petrus. Er geht – wie Jesus – über das Wasser… verliert dann aber plötzlich das Vertrauen und beginnt zu sinken. Er schreit:
„Herr, rette mich!“
Jesus streckt sofort die Hand aus und hält ihn fest. (Mt 14,22ff.)
Er muss nichts beweisen, muss nicht stark sein. Er muss nur rufen.
Ich finde das wunderschön. Der vermeintliche Tiefpunkt ist nicht das Ende. Er ist der Moment, in dem eine Hand sichtbar wird.
Auch wenn es dunkel ist. Auch wenn ich tief unten bin. Es gibt einen Weg zurück an die Oberfläche. Die Hand ist oft näher, als ich denke.
Evanescence – „Going Under“
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