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Sting – Englishman in New York

„Englishman in New York“. Das ist das musikalische Denkmal für einen, der sein Land verlassen muss. Weil er dort nicht leben kann, wie er will. Weil er Männer liebt, keine Frauen. Das ist die Geschichte von Quentin Crisp, mit der sich Sting 1987 weltweit in die Hitparaden katapultiert hat. Von London nach New York. Hier trifft Quentin Crisp Sting und findet die Freiheit, die er sucht. Dennoch bleibt er, der er war: der Englishman. Und so ist er auch im Musikvideo zu sehen. Samt obligatorischer Melone und Regenschirm. Very british.
Es gibt tausend Gründe, weshalb Menschen ihre Heimat verlassen müssen: Sexualität, Hautfarbe, Religion. In der Bibel gibt es das auch. Sie erzählt viele Geschichten von Menschen, die gehen, z.B. von Abraham oder Ruth. Und sie zeigt, wie wunderbar es sein kann, wenn am neuen Ort Leute mit offenen Armen und Herzen warten. Trotzdem, es bleibt ein Skandal, wenn jemand sein Land verlassen muss. Weil er liebt wie er liebt, weil er glaubt, wie er glaubt. Das führt Sting in seinem Lied deutlich vor Augen. Denn niemand geht wirklich gerne. Jeder Flüchtling bleibt immer ein bisschen fremd im neuen Land. Ein Außerirdischer, wie Sting es an Quentin Crisp, dem Englishman in New York beschreibt.

Info:
Sting, Englishman in New York, in: ders., Fields of Gold (Best 0f 1984-1994) , A&M Records / Universal 1994.

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