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Madonna – Like A Prayer

In der nächsten Woche erscheint das neue Album von Madonna. 57 wird sie in diesem Sommer – und will beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Und weil die Künstlerin ein besonderes Verhältnis zur Religion hat, ist sie ein Fall für die harmony.fm-Kirchenredaktion.

Madonnas Karriere erscheint wie ein Traum: Schon ihr erstes Album, erschienen 1983, hält sich in den USA über drei Jahre in den Charts. Album Nummer zwei schafft es fast ebenso lang, knackt dabei aber endlich auch Platz eins – auch bei uns in Deutschland. Schuld daran ist der Titelsong „Like A Virgin“. Um den in die Charts zu schieben, brauchte es den damals noch jungen Musikkanal MTV, Madonna im Videoclip auf den Wasserstraßen Venedigs und ein paar laszive Bewegungen – fertig war die Laube.

Einspielung „Like A Virgin“

Danach landete Madonna Hit auf Hit. Und die spielten immer wieder mit dem Thema Sex, hatten aber durchaus auch Tiefsinn. In „Papa Don’t Preach“ geht es um eine Teenagerschwangerschaft. Sinngemäß heißt es dort: „Hey, Papa, hör auf zu predigen. Ich bin zwar jung. Aber alt genug um mit meinem Freund eine Familie zu gründen.“

Einspielung „Papa Don’t Preach“

Getauft, zur Kommunion gegangen und zwei Jahre später das Sakrament der Firmung empfangen – in ihrer Kindheit ist das Leben Madonnas fest geprägt vom katholischen Glauben. Jahre später mischt sie in ihren Songs Inhalte verschiedener Religionen bunt ineinander. So auch im Videoclip zu „Frozen“.

Einspielung „Frozen“

Rund um die Religion liefert Madonna immer wieder Skandale. Mal interessiert sie sich für die jüdische Kabbala, eine Art esoterische Geheimlehre. Mal lässt sie sich mit einer Dornenkrone an ein Kreuz binden. Für den größten Skandal jedoch sorgt sie bereits 1989 mit dem Song „Like A Prayer“.

Ein Lied über ein junges Mädchen, das Gott so liebt, dass es in ihm ihren Partner sieht. Von ihrem achten bis zum zwölften Lebensjahr habe sie die gleichen Gefühle gehabt und Gott auch so geliebt“, so Madonna. Religion naiv und ehrlich oder lediglich als Masche? Wer weiß das schon. Vielleicht ihre Mama. Bei der bedankt sie sich auf dem Like A Prayer-Album dafür, dass sie sie das Beten gelehrt habe. Hier ist Madonna mit „Like A Prayer“.

Einspielung „Like A Prayer“

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