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Monkees, The – Daydream Believer

„Daydream Believer“ – an Tagträume glauben. Davon erzählt der Song der Gruppe The Monkees. Da stellt sich einer vor, er versteckt sich unter den Flügeln eines kleinen Vogels. Oder: sein Wecker klingelt einfach nicht, morgens um sechs. Den Alltag nicht so an sich ran lassen, sich als Ritter oder Königin fühlen und glücklich sein, auch ohne Geld. 1967 haben The Monkees diesen Song aufgenommen. Damals waren die vier Jungs die Hauptdarsteller in der gleichnamigen Fernsehserie. Mit etwas längeren Haaren, so knapp bis auf die Schultern. Ein Vorbild für viele Jugendliche: weil sie frech waren, viel Spaß
hatten und sich befreien wollten. Von ihren Eltern und gesellschaftlichen Zwängen. Und das Lied „Daydream Believer“ drückt auch heute noch aus, wonach sich viele sehnen: die großen Probleme der Welt mal zu vergessen: die Armut vieler Menschen wegen der Finanzkrise, die Kriege in Syrien und Afrika oder das Elend der Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrinken. Aber Tagträumer sein – das geht aber auch anders. Indem wir versuchen, etwas zum Guten verändern. Wir können uns dafür einsetzen, dass Flüchtlinge ganz legal nach Europa kommen können. Dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt als bisher. Und dass es wieder ein europäisches Seenotrettungsprogramm gibt, wie „Mare Nostrum“. Vielleicht sagen manche: Das schaffen wir nie, viel zu teuer, zu viele Widerstände. Aber manchmal erfüllen sich Träume, wenn man an sie glaubt. So wie ein Daydream Believer.

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