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Weiss, Andi – Heimat

Die meisten, die sich dazu entschließen, Musiker zu werden, setzen alles auf eine Karte: Musikkarriere oder gar nichts. Wie ein Fußballspieler können sie oftmals auch gar nichts Anderes, weil sie Ihr Leben lang nur dieses eine Ziel verfolgt haben. Diese Art von Kreativdruck hat unser heutiger Künstler nicht. Er ist Diakon, kann seine Brötchen also mit einer geregelten Tätigkeit verdienen und schreibt Songs wirklich aus purer Leidenschaft. Für sein erstes Album „Ungewohnt leise“ bekam er vor wenigen Jahren den Nachwuchspreis „Songpoet des Jahres“ der Hans-Seidel-Stiftung verliehen. Ende Februar wird nun schon sein drittes Album erscheinen. Wir haben heute schon exklusive Ausschnitte für Euch. Dass Herbert Grönemeyer ein heimliches Vorbild von Andi Weiss ist, kann man an seiner Art zu singen hören: Sehr nachdrücklich und manchmal beinahe etwas überakzentuiert und staccatoartig. Wie Herbert, sitzt auch Andi am Klavier. Er fühlt sich nicht wie ein großer Pianist, aber für die Songbegleitung reicht’s. Auf dem neuen Album geht es inhaltlich um das Thema „Heimat“: Wie schon bei den Vorgängeralben kein aus der Luft gegriffenes Thema, sondern ein Ausschnitt aus seinem Alltag. Als Seelsorger wird Andi Weiss sozusagen frei Haus mit Geschichten beliefert. Menschen kommen mit ihren Fragen und Sorgen zu ihm, und er sucht dann immer wieder die verbindenden Momente zwischen all diesen Begegnungen und formuliert sie in Buchgeschichten und Songtexten. Wo gehör ich hin, wo ist meine Heimat? Diese Frage steht über dem Titelsong. Andi Weiss

Info:

  • Weiss, Andi / Heimat, in: ders., Heimat Gerth Medien 2011.
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