Friedliche Koexistenz der Weltreligionen – Nathan der Weise (Lessing) (14. April)

Mein Gott, war das langweilig. Stundenlang lasen wir einzelne Textpassagen, sollten diese Formulierung untersuchen, jene analysieren, eine weitere interpretieren und kommentieren. Wochenlang, immer derselbe alte Mist. Warum gab es eigentlich nicht mal Texte im Deutschunterricht, die etwas mit uns zu tun hatten? So dachte ich, so dachten viele meiner Mitschülerinnen und Mitschüler.

Weiterlesen

Freie Fahrt und Vollgas dank Warn-App? (31. März)

Manchmal denke ich, ich bin eine vorsichtige Autofahrerin. Und manchmal denke ich nur, ich bin blöd. Gestern wieder. Vorab. Ich bin nicht unbedingt zimperlich. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, fahre ich aber grundsätzlich nicht schneller als die vorgegebene Geschwindigkeit zulässt. Okay, ich will ehrlich sein: vorgegebene Geschwindigkeit zuzüglich Mehrwertsteuer, wie mein Fahrlehrer

Weiterlesen

Grillen, rauchen, streiten – Frieden am Maschendrahtzaun (29. März)

Dicke Qualmwolken auf dem Balkon, dazu ein beißender Geruch – was für den einen ein Grillvergnügen werden soll, löst bei anderen Verstimmungen aus. Grillvergnügen auf der Terrasse meines Nachbarn im Erdgeschoss. Verstimmung bei mir direkt obendrüber. Keine Ahnung, mit welch abenteuerlichen Versuchen er seinen Holzkohlegrill

Weiterlesen

Mut und Überwindung – Trau dich: Umparken im Kopf (23. März)

An anderer Stelle habe ich das schon einmal gesagt: Ich bin Fan von den kleinen Dingen im Leben. Fan auch von Unerwartetem, von schönem Unerwarteten, wohlgemerkt. Die bösen Überraschungen – die können mir gestohlen bleiben. Die mag ich genauso wenig wie Bauchweh. Aber die schönen Überraschungen, die überraschenden Kleinigkeiten – ich liebe sie! Gestern gab

Weiterlesen

Geburtstag: Oh wie schön ist Panama (15. März)

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii. Und ich war noch nie in Panama. Aber schon seit meine Kinder noch klein waren, trage ich in mir die Vorstellung: In Panama muss es wunderschön sein. Dabei bin ich mir durchaus der Ursache für diese Einschätzung bewusst: Damals also, als meine …

Weiterlesen

Die Flucht des Dalai Lama; Invasion Chinas in Tibet (10. März)

Ob er selbst noch weiß, wie er wirklich heißt, kann ich nicht sagen. Auch dass sein bürgerlicher Name tatsächlich in seinem Reisepass steht, kann ich nur vermuten. Und wie er ausgesprochen wird, weiß ich erst recht nicht. Geschrieben wird er in jedem Fall Tendzin Gyatsho. Falls Sie jetzt sagen, „Nie gehört“, kann ich nicht widersprechen. …

Weiterlesen