Roxy Music – Jealous Guy
Spätestens als 1972 das erste Album der Band Roxy Music erschien, war der Glam-Rock geboren. Wie Paradiesvögel ließen sich die Männer um Bryan Ferry im Klappcover des Albums abbilden – und das waren sie auch. Neben dem medienwirksamen Erscheinungsbild brachte die Band einen neuen Sound in die Charts – und ernsthafte Inhalte.
Beatles, The – With A Little Help From My Friends
„A little help from my friends“ – ein bisschen Hilfe von Freunden. Wonach sich viele Menschen sehnen, das haben John Lennon und Paul McCartney mit diesem Song angesprochen: es geht um Freunde, die einen nicht auslachen, wenn man mal nicht so perfekt ist. Oder die einen nicht alleine lassen, wenn der Partner fehlt.
Sayer, Leo – Sayer, Gerald Hugh
1948 geborener Engländer mit knapp 20 Singles in dern Charts und einem guten Dutzend LPs. Verbarg sich zu Beginn seiner Karriere hinter einer geschminkten Clownmaske. Größte Hits: “The Show Must Go On” (1973, von Three Dog Night sehr erfolgreich gecovert),
Grant, Al – Clark, Petula
Petula Clark, Jahrgang 1932, landete 1965 mit dem Titel “Downtown” einen Welthit, hatte jedoch schon vorher rund 50 Singles und fünf LPs veröffentlicht. Nach der Trennung von ihrem französischen Ehemann Claude Wolff (1987)
Shaw, Sandy – Goodrich, Sandra Ann
Die 1947 geborene Sängerin erhielt 1964 ihren ersten Plattenvertrag. Auch wenn ihr Debut versandete, landete sie noch im selben Jahr mit dem Titel “Always Something There To Remind Me” einen Millionseller. Europaweit bekannt wurde sie 1967,
Sinatra, Frank – Have Yourself A Merry Little Christmas
„Have yourself a merry little Christmas –ein kleines fröhliches Weihnachtsfest für Dich!“ Hinter diesem Wunsch, gesungen von Frank Sinatra, steckt eine rührende Geschichte. Erzählt wird sie in dem Musical „Meet Me in Saint Louis“ aus dem Jahr 1944. Da sagt ein Vater seiner Familie ausgerechnet an
Rush, Jennifer – Stern, Heidi
Gebürtige New Yorkerin, Jahrgang 1960, die als Neunjährige 1969 mit ihren Eltern (Vater Operntenor, Mutter Pianistin) nach Deutschland umsiedelte. Nach der Scheidung der Eltern lebte die dann 15jährige mit ihrer Mutter in New York, ihr Bruder Bobby in München.
Russell, Leon – Bridges, Claude Russell
In der Anfangszeit Studiomusiker bei Phil Spector (The Wall of Sound); spielte für die Rolling Stones, Jerry Lee Lewis, The Byrds, B.B. King, Eric Clapton, Bob Dylan, Joe Cocker u.v.a. Trat beim legendären Concert for Bangla-Desh auf. Spielte eine Reihe von Gospel-Songs ein.
Greenfield & Cook – Groeneveld, Rink; Kok, Peter
Ab 1969 aktives exzellentes holländisches Gesangsduo a lá Simon & Garfunkel, leider völlig unterbewertet. Rink Groeneveld (1948) und Peter Kok begannen als “The Hurricanes” (nicht zu verwechseln mit Johnny & The Hurricanes”), machten dann als “Popshop” und später als “Greenfield & Cook” weiter.
Goo Goo Dolls – Iris
Als die Goo Goo Dolls zusammen mit Limp Biszki-Frontmann Fred Durst für die Opfer der Terroranschläge des 11. Septembers 2001 den alten Pink Floyd-Klassiker „WIsh You Were Here“ spielten, gehörten sie in den USA längst zu den ganz Großen. Ihr „Geschenk an Helden“, wie sie den Auftritt bezeichneten, bedurfte es gar nicht. Denn schon Jahre vorher waren die Goo Goo Dolls gern gesehene Gäste bei Nickelodeon und in de Sesamstraße.