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Maahn, Wolf

Geboren 1955 in Berlin, aufgewachsen in München und als Elfjähriger Zeuge des legendären Auftritts der Beatles im Zirkus Krone – Wolf Maahn ist schon früh mit dem Virus „Musik“ infiziert. Als Frontmann der Formation „Footband“ bringt er es zu zwei Alben und einem Support für Bob Marley. 1982 spielt er, sein Soloalbum „Deserteure“ im Gepäck (Hit: Sag mir, wo die Blumen sind), als Vorgruppe von Roxy Musik. 1985, unmittelbar vor einem Konzert in Fulda, überrascht in Peter Rüchel mit einem unglaublichen Angebot: Wolf Maahn (und seine Deserteure) werden zur ersten deutschsprachigen Band, die in der WDR-Rockpalast-Nacht auftreten. Ein Jahr später engagiert sich der Atomkraftgegner Maahn und spielt (zusammen mit BAP, Herbert Grönemeyer u.a.) die Single „Tschernobyl“ ein; der Erlös geht an eine unabhängige Messstelle von Radioaktivität.
1996 organisiert er in kürzester Zeit das Benefitkonzert „Rock For Bosnia“, bei dem Fanta Vier, Fetter Brot, Fury In The Slaughterhouse und andere 120.000 DM einspielen. Der Erlös geht an Hilfseinrichtungen für traumatisierte Kinder im vom Bürgerkrieg geplagten Bosnien.
Für eingefleischte Fans überraschend nimmt Wolf Maahn am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Der von ihm als „völkerverbindend“ eingestufte Song scheitert.
Fest steht: Wolf Maahn ist einer, der auf seine Weise die Finger in die Wunden der Gesellschaft legt, einer, der immer noch schöne Songs schreibt und einer, der – ebenfalls auf seine Weise – über Gott und die Welt singt, denkt und spricht.

Diskographie (ohne Best of und DVD):

  • 1982 Deserteure
  • 1983 Bisse und Küsse
  • 1984 Irgendwo in Deutschland
  • 1986 Kleine Helden
  • 1986 Rosen im Asphalt Live!
  • 1988 Third Language (englischsprachig!)
  • 1989 Was?
  • 1991 Maahnsinn
  • 1992 Der Himmel ist hier
  • 1994 Direkt ins Blut (Un)plugged
  • 1995 Libero
  • 1999 Soul Maahn
  • 2004 Zauberstrassen
  • 2007 Direkt ins Blut 2: (Un)plugged
  • 2010 Vereinigte Staaten

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