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Kershwa, Nik – Wouldn’t it be good

Der Hit from Heaven ist heute “Wouldn’t it be good”. Nik Kershaw, der kleine Engländer, wünscht sich in die Schuhe von jemand anderem. Und: Er stürmt mit diesem Lied in den 80ern die Hitparaden. Bis heute ein klasse Stück, obwohl der Text nicht gerade fröhlich ist. Nik Kershaw erzählt nämlich davon,

wie schwer er es hat. Wie ihn die Niederlagen, die das Leben mit sich bringt,

zu Boden drücken. „Mir geht es richtig schlecht“, singt er, „Du ahnst gar nicht, wie. Ja, Du hast gut reden. Aber bei mir wird es immer schlimmer. Mein Geist ist erstarrt. Ich kann und will nicht mehr.“
Ich glaube, so geht es zurzeit vielen Menschen, die unterwegs sind oder irgendwo feststecken, vor einem Zaun oder in einem Lager. Die darauf angewiesen sind, dass sich jemand in sie hinein versetzt und spürt, wie das ist, wenn man sich nach etwas Ruhe und Sicherheit sehnt. So wie Nik Kershaw das in diesem legendären Refrain formuliert: „Wouldn´t it be good!“ – Wie wär´s, wenn ich du wäre.“ Wenn ich in deinen Schuhen stecken würde. Und sei es bloß für einen einzigen Tag. Vielleicht kennen Sie diesen Wunsch auch. Einmal das Leben eines anderen haben, einmal keine Geldsorgen, einmal mehr Zeit für sich haben. Da es hilft schon, wenn jemand da ist, dem man seinen Traum erzählen kann, der einem zuhört. Der einen ernst nimmt. Jesus war so jemand, der konnte das besonders gut. Und zwar so, dass die Menschen danach wieder Mut fassten. Wäre doch toll, wenn uns das jetzt auch gelingen würde. Bei den Menschen, die jetzt auf uns angewiesen sind. Wie wär´s? Wouldn´t it be good?

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